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Das Tal

Das Medelsertal (Val Medel) erstreckt sich in einer Länge von 20.5 km von Disentis/Fontanivas (1030 m.ü.M.) bis zur Höhe des Lukmanierpasses (1916 m.ü.M.).  Die Gemeinde Medel umfasst das Tal von der Mitte der Schlucht Las Ruinas bis S. Maria, Nebentäler und Alpen. Die Gemeinde hat eine Grösse von 13'598 ha und ist somit eine der grössten der 208 Gemeinden Graubündens.

Von der Mündung des Medelserrheins (Rein Miez) im Vorderrhein in Fontanivas führt die Kantonsstrasse durch Las Ruinas (La Saissa), eine enge, wildromantische Schlucht von besonderer Schönheit. Dann weitet sich das Tal plötzlich zur Talmulde mit der Pyramide des Péz Vallatscha im Hintergrund.

Das Tal ist ein grüner und fruchtbarer Talkessel mit Wiesen und Feldern, mit Dörfern und Weilern, mit Ställen und Heustadeln auf den steilen Hängen verstreut. Heute sind die Hänge mit Zufahrtswegen zerschnitten, welche in die Weiler, in die Maiensässe und über diese hoch in die Wälder führen. Da und dort fallen grosse neuerbaute Ställe von jungen Landwirten ins Auge.
 
Das Gebiet der Maiensässe und Alpen zieht sich vom Wald in Pardatsch bis zum Hospiz S. Maria. In diesem Gebiet befinden sich die Maiensässe Pardatsch und S. Gions,  verschiedene Alpen, drei Hospize  (Sogn Gions, Sogn Gagl und Sontga Maria) und der Stausee S. Maria.